
Usambara
16 Tage Safari — Tansania
Über diese Reise
Kilimanjaro in vollem Ornat: Anschauen und anbeten läuft auf`s Gleiche hinaus.Hundertfaches Trärää im Tarangire-Nationalpark.Bumm und der Vulkan war Geschichte, ...
Du träumst, wir fliegen dich von Frankfurt 1 zum Flughafen Kilimanjaro. Die Faszination, die sich mit dem höchsten Berg Afrikas verbindet, wandelt sich in diesem Moment in das Glücksgefühl, ihn leibhaftig vor sich zu haben.
Reiseroute

Reiseverlauf
Du träumst, wir fliegen dich von Frankfurt 1 zum Flughafen Kilimanjaro. Die Faszination, die sich mit dem höchsten Berg Afrikas verbindet, wandelt sich in diesem Moment in das Glücksgefühl, ihn leibhaftig vor sich zu haben.
Aber zuerst heißt es einleben, und wo soll das besser gehen als dort, wo auch die Massai zu Hause sind? Wir ziehen ganz in die Nähe, auf den Hügel des wohlfeilen Shu’mata Camp 3. Besser als hier in diesen luxuriösen Wohnzelten mit Buschsavannenpanorama kannst du nicht in diese Traumzauberwelt starten. Denkst du und korrigierst dich am nächsten Morgen beim Anblick des majestätischen Sonnenaufgangs über dem Kilimanjaro. Für den haben sich auch schon Giraffe, Zebra, Gnu und Thomson-Gazelle auf die Gästeliste setzen lassen. Der Elefant wusste noch nicht genau, ob er es so früh schon schafft. Später dann empfangen uns die Massai, inklusive Stock, bunten Gewändern und Sprungtanz.
Heute ist im wahrsten Sinne des Wortes ein großer Tag. Elefantenherden sind an der Reihe, die in der Savannenlandschaft des Tarangire-Nationalparks das Gras platt treten. Und mächtige Baobabs kommen ihnen gerade recht, um sich ein wenig zu kratzen, ohne dass der Baum gleich umfällt. Wir bedienen uns eines Tricks, denn der Tarangire-Fluss, der mitten durch den Park fließt, führt das ganze Jahr Wasser. Dorthin gehen unsere Safaris, denn wo es was zu trinken gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns außer den üblichen Verdächtigen auch Flusspferde, Löwen und Leoparden vor die Kamera laufen. Pflanzenfans und Ornithologen werden noch bis spät in die Nacht ganz beseelt durch die Fotos dieses Tages schauen.
Vor ewigen Zeiten hat die Natur in einem Handstreich das Unterste nach oben gedreht. Zurück blieb ein Tausende Kilometer langer Blick in die Hölle, in die nach Einschätzung der Forschung der Indische Ozean fließen könnte. In zehn Millionen Jahren etwa. Höchste Zeit also, den Ostafrikanischen Grabenbruch zu besuchen. Er bildet mit seinen senkrecht aufragenden Wänden die surreale Kulisse für den Lake-Manyara-Nationalpark, dessen Giraffen, Elefanten, Flusspferde und allerlei geflügelte Bewohner uns noch eine Abschiedsvorstellung geben.
Nach einem gewaltigen Donnerschlag war der Vulkan Geschichte und zurück blieb ein Welterbe, der berühmte Ngorongoro-Krater. Zigtausend Tiere, davon die höchste Raubtierdichte Afrikas, bevölkern dieses freiwillige Gefängnis, das viele von ihnen ihr Leben lang nicht verlassen, weil sie nicht wollen, nicht können oder vorher gefressen werden. Da sind Elefanten, Leoparden und die seltenen Spitzmaulnashörner im Vorteil, weil sich an sie kaum einer rantraut. Dafür haben wir heute die Chance, alle Vertreter der Big Five zu entdecken, oder sie uns beim Picknick. Herrlich. Dann wird das Land mit jedem Kilometer »serengetischer« und im Serengeti Wildebeest Camp beginnen Stunden unbeschreiblicher Gefühle, wenn die untergehende Sonne die Serengeti in »Brand« setzt und rund um dein Zelt die geheimnisvollen Geräusche der Nacht erwachen.
Und so erwachen wir im berühmtesten Wildpark Afrikas, im Weltnaturerbe Serengeti mit seinen unvorstellbaren 1,6 Millionen Wildtieren. In der Sprache der Massai bedeutet »Siringitu« endloses Land, aber wir brauchen nicht endlos lange zu fahren, um die ersten Großwildherden zu sehen, die in Formation über die baumarme Savanne ziehen. Kurze Pause, Brunch und weiter geht die »Jagd« auf die Big Five: Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Deine Kamera hat jedenfalls viel zu tun, als wir die kleinen Inselfelsen abfahren, auf denen die Löwen ihren Mittagsschlaf verdösen, uns an Wasserlöchern auf die Lauer legen und wenn am späten Nachmittag die meisten Tiere grasen oder auf der Jagd nach Beute sind. Bei Nacht dann, im Safarizelt des Serengeti Wildebeest Camp, hast du die Wahl zwischen Traum und traumhaft, denn durch die Gazefenster der Komfortzelte kannst du den Nationalpark im Mondlicht und den sagenhaften afrikanischen Sternenhimmel vom Bett aus sehen.
Und weil es jetzt schon klar ist, dass du von der Serengeti nicht genug bekommen kannst, oder beim Ansturm der Tierherden mit dem Gucken nicht nachgekommen bist, geben wir noch einen halben Safaritag drauf. Dann aber soll es genug sein mit dem wilden Treiben, es geht noch einmal durch die Ngorongoro Conservation Area gen Karutu, nicht ohne den fantastischen Ausblick auf unendlich scheinende Kaffeefelder in der Highview Coffee Lodge.
Der Kaffee am Morgen ist naturgemäß so frisch, wie er nur sein kann. Warum das so ist, das lässt du dir ganz in Ruhe auf der Kahawa-Kaffeeplantage erklären und kostest dann den Wundertrank mit jeder Menge Fachwissen. Das wird benachteiligten Mädchen in Moshi beigebracht, im Ausbildungs-Gästehaus More Than A Drop. Was die Mädchen in der Hotelfachschule lernen, lehren sie uns wiederum beim gemeinsamen Kochen. Wir sind alles auf einmal: Hotelgäste, Küchenhilfen und Restaurant-Testerinnen. Und so haben wir am nächsten Morgen jede Menge Antrieb für unsere Fahrt in den Mkomazi-Nationalpark 11. Hier posiert alles für uns, was Rang und Namen hat, von Zebra bis Löwe, vom Baumhopf bis zum Sekretär. Die bedrohten VIPs heben wir uns für den zweiten Tag auf: Spitzmaulnashorn und Wildhund.
Mombo liegt noch ziemlich unten an den Usambara-Bergen 13, wo wir pünktlich zu einem landestypischen Mittagessen eintreffen, und wenn du einen ersten zaghaften Blick nach oben wirfst, siehst du die Reste von Regenwäldern, die seit rund 30 Millionen Jahren hier stehen. Es ist eine der artenreichsten Regionen der Welt und das Usambara-Veilchen sein bekanntester endemischer Vertreter, wenn wir mal voraussetzen, dass den Usambara-Uhu oder das usambarische Stummelschwanzchamäleon sowieso kaum wer kennt. In diesem Urgarten der Schöpfung wandern wir zwei Tage durch eine weltbewegende Berglandschaft mit spektakulären Wasserfällen, wagen uns für einen atemberaubenden Blick in die Tiefebene vor bis an die Abbruchkante und finden nicht ganz zufällig, aber malerisch versteckt in den Bergen, den Ort Lushoto, das ehemalige Wilhelmstal. Viele Zeugnisse der kolonialen Vergangenheit stehen noch, aber das Leben ist ein anderes, und wo, wenn nicht auf dem Markt, bekommen wir den schnellsten Kontakt zu den Menschen?
Macht’s gut, ihr Berge, wir kommen bestimmt irgendwann wieder. In der entgegengesetzten Richtung führt die beeindruckende Landschaft nach Bagamoyo am Indischen Ozean, wo erst die Altstadt und dann das von türkisfarbenem Glitzer umspülte Paradies für unvergessliche Stunden sorgt. Jedenfalls gibt es genügend Gründe, sich beim Rauschen des Meeres einen halben Tag lang gar nicht zu bewegen und lange wach zu bleiben. Hier könnte man ewig glücklich werden.
Und so ist es jedes Mal ein bisschen mühsam, alle zum Aufbruch zu überreden, aber es hilft ja nix. Tiefenentspannt wirfst du einen letzten, sehr wahrscheinlich wehmütigen Blick auf das Pastellfarbenspiel des Indischen Ozeans, als wir uns auf den Rückweg zum Flughafen Daressalam machen. Der Flieger bringt dich zurück nach Frankfurt 16. Und wehe, du hast ein endemisches Usambara-Veilchen im Koffer.
Termine & Preise
9 Termine verfügbarPreise von 5.899 € bis 6.599 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise bis höchstens 12 Gäste
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Ethiopian Airlines zum Flughafen Kilimanjaro und zurück von Daressalam (Buchungsklasse T)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
- 13 Übernachtungen in Lodges, Zeltcamps und einem Gästehaus
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: 1200 €
- Heißluftballonfahrt über der Serengeti: 650 €
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab 400 €
Unterkünfte
Shu’mata Camp
★★★★☆Tag 2 – 3 · 2 Nächte
Tarangire Simba Lodge
★★★★☆Tag 4 · 1 Nacht
Ngorongoro Wildcamp
★★★★☆Tag 5 · 1 Nacht
Serengeti Wildebeest Camp
★★★★☆Tag 6 – 7 · 2 Nächte
Highview Coffee Lodge
★★★★☆Tag 8 · 1 Nacht
More Than A Drop
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Mkomazi Wilderness Retreat
★★★★☆Tag 10 – 11 · 2 Nächte
Irente View Cliff Lodge
★★★★☆Tag 12 – 13 · 2 Nächte
Travellers Lodge
★★★★☆Tag 14 · 1 Nacht
Impressionen



