
Mara-Fluss
14 Tage Safari — Tansania
Über diese Reise
Morgens, mittags, abends, nachts. Im Shu’mata Camp klopft das Herz rund um die Uhr.Je nachdem, wie du dich aufführst, bist du das fünfundzwanzigtausendunderste wilde ...
Wenn der Wettergott es will, winkt dir der Kilimanjaro schon beim Landeanflug von Frankfurt 1 mit einer Zipfelmütze aus weißen Wölkchen zu. Definitiv sieht es ungleich schöner aus als bei deinem Start. Und es kommt noch besser. Schon die erste Fahrt ist auch die erste Safari ins ursprüngliche Gebiet der Massai, wo sich dem Namen nach Himmel und Erde treffen. Und nicht nur die, denn auch die Tierwelt und Akazienwälder scheinen den Blick auf den Kili zu lieben, besonders die älteren Elefanten. Der Massai, der dich auf eine Fußsafari durch sein Land mitnimmt, weiß das ganz genau.
Reiseroute

Reiseverlauf
Wenn der Wettergott es will, winkt dir der Kilimanjaro schon beim Landeanflug von Frankfurt 1 mit einer Zipfelmütze aus weißen Wölkchen zu. Definitiv sieht es ungleich schöner aus als bei deinem Start. Und es kommt noch besser. Schon die erste Fahrt ist auch die erste Safari ins ursprüngliche Gebiet der Massai, wo sich dem Namen nach Himmel und Erde treffen. Und nicht nur die, denn auch die Tierwelt und Akazienwälder scheinen den Blick auf den Kili zu lieben, besonders die älteren Elefanten. Der Massai, der dich auf eine Fußsafari durch sein Land mitnimmt, weiß das ganz genau.
Du weißt, was auf dem Hügel dort hinten auf dich wartet: das luxuriöse Shu’mata Camp 3 – Wohnzelte in bestem Hemingway-Stil mit grandiosem Blick über die endlose Buschsavanne. Hier wirst du schlafen und weißt vor lauter Herzklopfen doch nicht, wie. Macht aber nichts, denn wer früh wach wird, kommt für das Staatsschauspiel Sonnenaufgang über dem Kilimanjaro genau richtig. Und nicht nur das, denn auch für die Elefantenherden ist die Savanne das perfekte Frühstücksbuffet und für manchen Busch, der sich vorher noch hoffnungsvoll der aufgehenden Sonne entgegenreckte, wird es plötzlich Nacht. Zumindest, bis er in einem veränderten Aggregatzustand wieder das Licht der Welt erblickt, aber das ist eine andere Geschichte. Die erzählen uns die Massai vermutlich nicht, aber sie zeigen uns heute zum Beispiel, wie Wüstendattel und Disco-Licht das Vieh der Massai vor den Löwen schützen. Was es nicht alles gibt.
»Ich würde gern noch hier sitzen bleiben.« Diesen Stoßseufzer hören wir immer, wenn die Zeit gekommen ist, Abschied zu nehmen vom Shu’mata Camp, der Ruhe, der Verwöhnkultur, dem Duft des Grases und diesem nicht endenden Blick über das Land mit seinen geheimnisvollen Gestalten. Aber es wartet der Tarangire-Nationalpark, wo die Elefanten in großen Gemeinschaften das Gras der Savannenlandschaft platt treten. Nur die monumentalen Affenbrotbäume, in denen sich die Leoparden ihr Mittagessen manchmal von oben aussuchen, können widerstehen. Und was machen die anderen üblichen Verdächtigen? Tummeln sich in der Nähe des Tarangire-Flusses und warten, bis sie auf unserer Safari ihr Präsentationssoll erfüllt haben.
Der Lake-Manyara-Nationalpark kennt keine Wassersorgen. Er profitiert von heißen Quellen, die den 220 Quadratkilometer großen See zum Anziehungspunkt einer unüberschaubaren Tierwelt machen. Es brüllt und trötet, blökt und grunzt, wiehert und piepst, dass es eine Freude ist. Ist das da ein Löwe aufm Baum? Ja, ist es. Drumherum: üppige Akazienwälder, dichter Dschungel und weiter hinten die Bergklippen. Da sind wir schon in der Ngorongoro Conservation Area angekommen, und die Komfortzelte unserer Ngorongoro Safari Lodge stehen praktisch im Zentrum des Herzschlages.
Das muss ordentlich gerappelt haben, als der Vulkan nicht nur Megatonnen Lava, sondern sich gleich selbst in die Luft gejagt hat. Zurück blieb der atemberaubende Ngorongoro-Krater. Zigtausend Tiere bevölkern dieses freiwillige Gefängnis mit seinen bis zu 600 Meter hohen Berghängen. Die meisten von ihnen verlassen den Krater nicht, weil sie nicht wollen, nicht können oder vorher gefressen werden. Bis dahin laufen sie ein Leben lang im Kreis, was für uns von unschätzbarem Vorteil ist, denn was du hier nicht siehst, gibt’s nicht. Einschließlich ausgesprochen seltener Spezies wie Spitzmaulnashörner und vielleicht auch alle Big Five auf einen Streich. Falls nicht, der Tag ist noch lang und es erwartet dich immerhin noch das berühmteste Wildgebiet Afrikas: die Serengeti.
Bei Tagesanbruch herrscht in der Serengeti Rushhour, die beste Zeit, um vor unserem Brunch nachzusehen, wer schon putzmunter durch die Savanne streift oder von der nächtlichen Jagd noch in den Seilen hängt. Mittags geht es den Tieren wie uns, da hat der Biorhythmus ein Loch, aber wir die besseren Voraussetzungen, es zu füllen. Tiefenentspannt im Reich der Träume oder bei einem Test, ab wann im Pool die Haut zu schrumpeln beginnt. Dann aber stehen die Big Five auf dem Programm: Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Halte die Kamera im Schnellschussmodus, wir fahren auch die kleinen Inselfelsen ab, auf denen Löwen ihren Mittagsschlaf verdösen, wir legen uns an Wasserlöchern auf die Lauer und nutzen die spannenden Stunden des späten Nachmittags, wenn die meisten Tiere grasen oder auf der Jagd nach ihrem Abendessen sind. Zurück in der Lodge beginnt die Zeit der überglücklichen Muße, wenn die untergehende Sonne die Serengeti in »Brand« setzt.
Du hast deine stets frisch gefüllte NatureBottle, unseren Beitrag zum Umweltschutz, die Tiere haben ihre Witterung, mit der sie die lebensrettenden Wasserlöcher aufspüren und dabei in die Wasserzonen der Nord-Serengeti ziehen. Wir ziehen mit. Und weil wir praktisch Seite an Seite unterwegs sind, könnten wir unsere Fahrt einen Safari-Trail nennen, bei dem sich die interessantesten Begegnungen gewissermaßen von selbst ergeben. Wo selbst wir das rettende Wasser wittern, schlängelt sich der Mara-Fluss fast 400 Kilometer lang aus den Abuya-Sümpfen Kenias durch die Serengeti bis in den Victoriasee. Hier stehen in einer weiten Ebene des Nationalparks die Safarizelte des Kenzan Mara Tented Camp, wo sich die Geräusche der Nacht in deinen Schlaf mogeln. So ein Glück aber auch.
In Dokumentarfilmen sind die Massenüberquerungen des Mara-Flusses durch riesige Gnu- und Zebraherden schon oft ein packendes Thema gewesen. Du hast nun einen vollen Tag lang Zeit, die Fressorgie der Krokodile selbst zu drehen. Da heißt es früh aufstehen, solange die Savanne noch rotgold leuchtet. Sie führt uns auf einer zielstrebigen Safari bis an das Ufer des Mara-Flusses 10. Die Spannung steigt, der Augenblick ist günstig. Fragt sich nur, für wen. Denn das Glück der Gnus und Zebras steht immer unter dem Vorbehalt, dass die Krokodile vom letzten Mal noch satt sind.
Als sich vor 35 Millionen Jahren die Arabische Platte von der Afrikanischen verabschiedet hat, blieb ein 6.000 Kilometer langes und bis zu tausend Meter tiefes Loch übrig, der Große Afrikanische Grabenbruch. Da müssen wir drüber, denn auf der anderen Seite liegt in seinem östlichen Arm der Natronsee 12. Sodbrennen? Dann nimm einen Schluck. Nee, war ein Scherz, besser nicht. Trotzdem: Der Vulkan Ol Doinyo Lengai füttert den See so reichlich mit Natriumcarbonat, dass er sich bei einem pH-Wert um die zehn einpendelt. Mit anderen Worten: wie ein Stück Seife. Rote Salinenkrebse finden das toll und überschütten den See mit einer milliardenschweren Population, die das Wasser noch vom All aus sichtbar rot färbt. Zur Freude von unvorstellbar vielen Zwergflamingos, die praktisch den ganzen Tag durch ihre Speisekarte stolzieren.
Noch einmal geht es quer durch das Land der Massai, mitten durch die weiten Wunder dieser unfassbaren Landschaften und Tierwelten, die uns so schnell nicht loslassen. Bis wir dann in Usa River angekommen sind und wehmütig auf die letzten zwei Wochen zurückblicken. Den Flieger, der dich am nächsten Tag zurück nach Frankfurt 14 bringt, kümmert das kaum. Da tröstet in dem Moment, für den es sich zu leben lohnt, nur noch die Gewissheit, dass du jederzeit wiederkommen kannst.
Termine & Preise
1 Termin verfügbarLeistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Ethiopian Airlines zum Flughafen Kilimanjaro und zurück (Buchungsklasse H)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
- 11 Übernachtungen in Lodges und Zeltcamps
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: ab 800 €
- Heißluftballonfahrt über der Serengeti: 650 €
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab 400 €
Unterkünfte
Shu’mata Camp
★★★★☆Tag 2 – 3 · 2 Nächte
Tarangire Simba Lodge
★★★★☆Tag 4 · 1 Nacht
Ngorongoro Safari Lodge
★★★★☆Tag 5 · 1 Nacht
Serengeti Safari Lodge
★★★★☆Tag 6 – 7 · 2 Nächte
Kenzan Mara Tented Camp
★★★★☆Tag 8 – 9 · 2 Nächte
Africa Safari Lake Natron Lodge
★★★★☆Tag 10 – 11 · 2 Nächte
Mount Meru Game Lodge
★★★★☆Tag 12 · 1 Nacht
Impressionen



