
Lofoten
13 Tage Rundreise — Norwegen
Über diese Reise
Der Arktis näher kommen als hier? Geht nicht. Rau ist meist die Schönheit, die den Atem stocken lässt, ob nördlich oder südlich des Polarkreises. Mit schneebedeckten Gletschern, tosenden Wasserfällen und gezackten Bergrücken als dramatische Kulisse. Die Fjorde, weit ins bergige Festland ragend, umspülen Urzeitinseln, hier am Ende der Welt. Weltnaturerben, beleuchtet von Mitternachtssonne oder Polarlicht. Die Elemente, stark und stolz.
In das schöne Bergen EU-NO-ST-Bergen1 hinter den sieben Bergen bei den sieben Fjergen, äh, Fjorden ist es wirklich nur ein Katzensprung. Schon der Blick aus dem Flugzeug ist ein Genuss. Gleiches gilt, je nach Geschmack, auf vielfältige Art für den Fischmarkt. Hier findet sich nämlich so ziemlich alles, was an der Grenze zwischen Nordsee und Atlantik umherschwimmt. Und falls du ausnahmsweise keinen Herd in der Handtasche hast, lass dir einfach den fangfrischen Fisch direkt an den Ständen zubereiten, auf Wunsch auch als Wikingerportion. Verdauen lässt sich das mit Blick auf die bunten Fassaden der mittelalterlichen Holzhäuser am Hafen.
Reiseroute

Reiseverlauf
In das schöne Bergen EU-NO-ST-Bergen1 hinter den sieben Bergen bei den sieben Fjergen, äh, Fjorden ist es wirklich nur ein Katzensprung. Schon der Blick aus dem Flugzeug ist ein Genuss. Gleiches gilt, je nach Geschmack, auf vielfältige Art für den Fischmarkt. Hier findet sich nämlich so ziemlich alles, was an der Grenze zwischen Nordsee und Atlantik umherschwimmt. Und falls du ausnahmsweise keinen Herd in der Handtasche hast, lass dir einfach den fangfrischen Fisch direkt an den Ständen zubereiten, auf Wunsch auch als Wikingerportion. Verdauen lässt sich das mit Blick auf die bunten Fassaden der mittelalterlichen Holzhäuser am Hafen.
Wir beginnen den Tag mit einem Dankesgebet an den Golfstrom. Der sorgt nämlich dafür, dass hier nix zufriert und wir uns gemeinsam mit den Locals zu jeder Jahreszeit mit dem Katamaran auf den Wasserweg machen können. Wohin? Vorbei an dunkelgrün bewaldeten Berghängen und Wasserfällen, entlang der Küste bis zum Sognefjord EU-NO-SO-Sognefjord2, der längste und tiefste seiner Art. Steil ragen die Felswände an den Ufern hinauf, beziehungsweise hinab, als wir in Leikanger das Gefährt wechseln und uns das Ganze von oben anschauen. Der Blick nach oben lohnt sich trotzdem. Da thront der größte, weiß gepuderte Festlandgletscher Europas.
Wir schlängeln uns hinauf zu den Riesen von Jotunheimen – ein Tal als Oase zwischen schroffen Gipfeln. Gegen diese Hänge, Täler und Bergseen der Prachtstraße Sognefjell sind jene menschengemachten Hauptstadtglitzerstraßen von Paris und New York mit ihren mickrigen Türmen und winzigen Häuschen ein Witz. Die Otta geizt erst recht nicht mit wilder Schönheit oder schöner Wildheit. Kraftvoll strömt ihr türkisklares Nass durch reißende Stromschnellen, Wasserfälle und Seen, was das Zeug hält. Apropos halten: Wir tun das in dem kleinen Dorf Geiranger EU-NO-SO-Geirangerfjord3, natürlich nicht, ohne vorher dem Weltnaturerbe-Fjord gleichen Namens zuzuwinken.
Der Weg als Ziel oder das Ziel als lohnenswerter Endpunkt? Manchmal stimmt einfach beides. So wie heute auf der Reise nach Kristiansund EU-NO-ST-Kristiansund4, die uns noch einmal Wahnsinnsaussichten auf den Geirangerfjord schenkt, auch auf die berühmten »Sieben Schwestern«, deren Wasserfallzöpfe an der Steilwand herunterrauschen. Schon bist du auf dem Trollstigen, wo jede scharfe Kurve ihren eigenen Namen hat. Zum Beispiel Nikkasvingen, benannt nach Nikka, der hochverehrten Köchin der Arbeiter, die einst diese Wunderstraße in den Fels meißelten. Fjordstraßen sind keine Autobahnen, das wissen wir spätestens, seit wir unterwegs Fähre und Seetunnel begegnen und auf dem Atlanterhavsvegen – der Atlantikstraße – rumkurven, bis wir durch einen weiteren Seetunnel in Kristiansund ankommen.
Nach einem frühen Katamaranritt heißt es dann: God dag Trondheim EU-NO-ST-Trondheim5. Fühlt sich erst mal seltsam an, nach all dieser bombastischen Natur, aber der Blick auf den Trondheimfjord ist ja trotzdem meistens da. Es sei denn, du läufst gerade durch die alte Speicherstadt, vorbei an den bunten Holzhäusern Bakklandets. Die Festung Kristiansten fand tatsächlich nur einmal ihrer Bestimmung nach Verwendung, und das ist schon wieder 300 Jahre her. Schon 1.000 Jahre gibt es das Herz Norwegens, den Nidarosdom. Na gut, zwischendurch hat’s hier und da auch mal gebrannt, aber die heiligen Reste von König Olav Haraldsson und drei Orgeln gibt’s noch.
Eigentlich warst du nur einen Tag in der Stadt, und dann auch noch in so einer schönen. Und doch atmet die Seele im Zug laut auf beim Anblick der Wälder und wilden Flüsse, die an uns vorbeiziehen. Wie träumen mit offenen Augen. Wie die Strecke für diese Nordlandbahn erschaffen wurde, ist allerdings ähnlich rätselhaft wie der Pyramidenbau. Der Gedanke verflüchtigt sich aber schnell, denn jetzt kommt der große Moment, an dem du den Polarkreis überquerst und noch vor der Ankunft in Bodø EU-NO-ST-Bodö6 tatsächlich in der Arktis gelandet bist.
Verrückt ist, dass dieser Schönheitswahn auch am nächsten Tag einfach nicht aufhören will. Der mächtigste Gezeitenstrom der Welt macht nur den Anfang, gefolgt von den Lofoten EU-NO-SO-Lofoten7 8. Schnell hast du gelernt, dass diese 80 Inseln eigentlich »Luhfuttn« ausgesprochen werden. Schwieriger ist es hier, am Ende der Welt, die Fantasie im Zaum zu halten: Bei der Fahrt über die Wasserstraßen der bizarr geformten Urzeitinseln scheinen hinter jeder zerfurchten Felsecke Kobolde und Elfen zu lauern. Am Rambergstranda wähnst du dich dann kurz komplett im falschen Film. Das ist doch die Karibik! Selbst das Wasser schillert türkisfarben, am Meeresgrund funkeln Seesterne. Na gut, so richtig funkeln sie nicht. Ein paar Meter weiter ragen die Berge immer noch senkrecht aus dem klaren Gletscherwasser. Was in dem Fischerdorf Henningsvaer senkrecht steht, sind die Trockengerüste für Stockfisch. Der kommt vielleicht auf den Tisch, wenn du wieder in Svolvaer bist. Schau dich hier einfach auf eigene Faust um, entweder am wichtigsten Treffpunkt der Stadt – dem Hafen – oder von oben, wenn du auf den Svolvaergeita kletterst und deinen Augen eine Wahnsinns-Aussicht gönnst.
Der heutige Morgen startet royal angehaucht, und zwar auf der Lofaststraße, die nämlich Straße des Königs Olav genannt wird, durch den engen Raftsund, der Wasserstraße zwischen den Lofoten und den Vesterålen. Was wir bis jetzt schon erlebt haben, kann sich kein normaler Mensch merken. Zum Glück haben die Damen und Herren Odin, Freya, Thor oder Frigg das bisher Gesehene für dich auf einer einzigen Insel noch einmal zusammengefasst: Schon der Weg nach Senja EU-NO-SO-Senja9 10 wirft allerdings wieder einige grundsätzliche Fragen auf: Stürzen nun die Berge ins Meer oder ragen sie heraus? Wurde der Senja-Troll nur von besorgten Müttern erfunden, die ihre Kinder vom Wasser fernhalten wollten? Und vor allem: Wie viel Naturschönheit ist offiziell eigentlich für ein einziges Land erlaubt? Auf der Nachbarinsel ist der Name Programm: Husøy ist zur Abwechslung mal so richtig vollgestellt, und zwar mit kleinen Fischerhütten.
Irgendwie ist der Anblick aber auch beruhigend nach so viel gewaltiger Natur – und die perfekte Überleitung zur Eismeerstadt Tromsø EU-NO-ST-Tromsö11 12 13. War das da ein Buckelwal? Könnte gut sein. Steht da auf dem Schild Rentierfilet und Möweneier? Ein botanischer Garten, hier? Das alles und noch viel mehr. Die Zeit beim gemeinsamen Abschiedsessen mit norwegischen Spezialitäten wird vermutlich nicht ausreichen, um alle Eindrücke deiner Reise Revue passieren zu lassen. Die Nacht könnte allerdings sehr lang werden, denn hier bist du im Reich der Mitternachtssonne oder des Polarlichts. Trotzdem wäre es natürlich schade, wenn dein Bett unberührt bleibt. Die Hauptsache ist, dass du am nächsten Morgen pünktlich wieder da bist, wenn dein Flieger in die Heimat auf dich wartet.
Termine & Preise
1 Termin verfügbarLeistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Lufthansa nach Bergen und zurück von Tromsø (Buchungsklasse T/W)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Fahrt mit dem Katamaran von Bergen nach Leikanger
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: 1.100 €
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
Unterkünfte
Clarion Hotel Admiral
★★★★☆Tag 1 · 1 Nacht
Skjolden Hotel
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Hotel Union Geiranger
★★★★☆Tag 3 · 1 Nacht
Thon Hotel Kristiansund
★★★★☆Tag 4 · 1 Nacht
Clarion Hotel Trondheim
★★★★☆Tag 5 · 1 Nacht
Quality Hotel Ramsalt
★★★★☆Tag 6 · 1 Nacht
Thon Hotel Svolvaer
★★★★☆Tag 7 – 8 · 2 Nächte
Hamn i Senja
★★★★☆Tag 9 – 10 · 2 Nächte
Quality Hotel Saga
★★★★☆Tag 11 – 12 · 2 Nächte
Impressionen


