
Liwonde
15 Tage Safari — Malawi, Sambia
Über diese Reise
Ist Malawi sehenswert? Unbedingt. Voller Tierwunder? Absolut. Herzlich? Aber hallo! Und dass es nicht auf allen Listen ganz oben steht, ist ein Grund mehr, es jetzt zu erleben. Denn hier im Ostafrikanischen Grabenbruch werden alle Herzklopf-Rekorde gebrochen. Auf den Safaris im Jeep und zu Fuß oder dem Blick auf die abendlichen Farbwunder am Malawisee. Und der Abstecher in den berühmtesten Nationalpark Sambias lohnt sich auch.
Bei allem, was du über Malawi siehst, nachschlägst oder googelst, stößt du ziemlich sicher auf den Begriff »Natur«. Überspitzt könnte man sagen: Städte? Schwer zu finden. Bevölkerung? Gut versteckt. Wirtschaftsleben? Kaum der Rede wert. Und was bleibt dann noch? Es bleiben die 91 Prozent, zu denen Malawi aus den sagenhaften Landschaften des Ostafrikanischen Grabenbruchs besteht. »Gibt’s doch gar nicht« gehört zu den beliebtesten Kommentaren dieser Reise. »Ich werd’ verrückt« wird auch gern gesagt. Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Alles scheint mit dem Flug von Frankfurt1 zu beginnen, aber in Wirklichkeit ist es die Fahrt von Blantyre in deine Unterkunft im Majete-Wildreservat. Wie, kein Zaun? Und die Wasserstelle direkt an der Terrasse? Dort kannst du heute Abend noch am Feuer sitzen, wenn du das Reservat erkundet hast, wo man in den letzten 20 Jahren 3.000 Tiere angesiedelt hat. Die Großen Fünf sind auch dabei, klar, dazu Zebras, Giraffen, Kudu-Antilopen und, und, und. Am Feuer sitzen wir aber nicht zu lange, denn erstens ist das Einschlafen unter den Moskitonetzen zu den Geräuschen der Savanne traumhaft und zweitens sind wir am nächsten Morgen frühe Vögel, die im Majete-Wildreservat zwar keine Würmer fangen, aber den Elefanten, Nyalas, Lichtenstein-Antilopen und Impalas beim Frühstücken zusehen. Alle anderen suchen wir später.
Reiseroute

Reiseverlauf
Bei allem, was du über Malawi siehst, nachschlägst oder googelst, stößt du ziemlich sicher auf den Begriff »Natur«. Überspitzt könnte man sagen: Städte? Schwer zu finden. Bevölkerung? Gut versteckt. Wirtschaftsleben? Kaum der Rede wert. Und was bleibt dann noch? Es bleiben die 91 Prozent, zu denen Malawi aus den sagenhaften Landschaften des Ostafrikanischen Grabenbruchs besteht. »Gibt’s doch gar nicht« gehört zu den beliebtesten Kommentaren dieser Reise. »Ich werd’ verrückt« wird auch gern gesagt. Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Alles scheint mit dem Flug von Frankfurt1 zu beginnen, aber in Wirklichkeit ist es die Fahrt von Blantyre in deine Unterkunft im Majete-Wildreservat. Wie, kein Zaun? Und die Wasserstelle direkt an der Terrasse? Dort kannst du heute Abend noch am Feuer sitzen, wenn du das Reservat erkundet hast, wo man in den letzten 20 Jahren 3.000 Tiere angesiedelt hat. Die Großen Fünf sind auch dabei, klar, dazu Zebras, Giraffen, Kudu-Antilopen und, und, und. Am Feuer sitzen wir aber nicht zu lange, denn erstens ist das Einschlafen unter den Moskitonetzen zu den Geräuschen der Savanne traumhaft und zweitens sind wir am nächsten Morgen frühe Vögel, die im Majete-Wildreservat zwar keine Würmer fangen, aber den Elefanten, Nyalas, Lichtenstein-Antilopen und Impalas beim Frühstücken zusehen. Alle anderen suchen wir später.
In Zomba, der ehemaligen Hauptstadt, wird es bunt, erst recht auf den Märkten. Und bunt ist nicht nur farblich gemeint. Hier die Früchte, da der geräucherte Fisch. In der Halle daneben werden die Hühner lebend verkauft. Schneider sitzen an alten Singer-Maschinen am Straßenrand. Schön ist Zomba auch von oben, also lassen wir uns die Wanderung im Hochland nicht entgehen. Und wenn dir der Blick zu weit geht, zoomst du beim Spaziergang auf die buntgefiederten Kollegen. Auf die Verbesserung des Lebens zoomt das Projekt Youth for Development and Productivity. Worauf genau, lassen wir uns zeigen.
Der Fokus von Fischadler, Eisvogel, Braunbrust-Bartvogel oder Bienenfresser im Liwonde-Nationalpark liegt in der Regel auf der Nahrungssuche und der friedlichen Koexistenz mit Elefanten, Flusspferden, Wasserböcken, Meerkatzen, Säbelantilopen und Gelben Pavianen. Am Fluss kommen noch ein paar andere dazu. All das spricht für zwei Tage Safari im offenen Jeep, und wo nur ein paar Öhrchen aus den Fluten ragen, nehmen wir das Boot. Aber lass dich vom Begriff Öhrchen nicht ins Bockshorn jagen. Auch unter den süßen Knubbeln wartet ein fünf Zentner schweres Fass auf Beinen, das sich tagein, tagaus durch die Grünflächen frisst. Mvuu werden sie hier genannt, weshalb wir uns zwei Nächte im Mvuu Camp gönnen. Mitten unter ihnen, am Ufer des Shire-Flusses.
Wasser ist Leben, und so viel Wasser war noch nie. Der Malawisee ist zwar schmal, gehört aber zu den größten Seen der Erde. Sein Artenreichtum ist legendär, und wenn du in deiner Unterkunft am schönsten Fleckchen des Sees stehst, brauchst du kein Meer mehr. Ob du noch eine Runde paddeln gehst oder dich am Rand des Pools in die Horizontale begibst, entscheidest du selbst. Fakt ist, dass da drüben links der Sonnenball sich orange färbt und, wo er schon dabei ist, den See, den Sand und dein seliges Lächeln gleich mit.
Fischers Fritze heißt in Malawi tendenziell eher Zikomo, Massamba oder Bomani, aber um die besten Fangmethoden, geflunkerte Größen und Ideen zur Zubereitung geht es auch in der kleinen Fischergemeinde am Malawisee. Wir verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen – den Strandspaziergang mit einer kleinen Plastikjagd der Community Initiative for Self Reliance, bevor eine malawische Familie uns Herstellung und traditionsgerechten Verzehr von Nsima lehrt.
Vom See geht es zu den Hügeln. Was heißt hier Hügel, der Grabenbruch hat hier echte Berge in die Landschaft gebaut. Dedza liegt in einer Ebene dazwischen auf schlappen 1.600 Metern. Dass die Aussicht die Hauptinspiration für die hiesigen Töpferwerkstätten ist, verwundert nicht. Über die Chifuno Changa Green Initiative allerdings wunderst du dich schon. Die Dorfbewohnerinnen haben nur Kohle im Sinn. Die fertigen sie aus Bio-Abfall wie Erdnussschalen. Und sie klären andere darüber auf, wo Müll hingehört und wo nicht.
Weil Malawi ziemlich schmal ist, reicht ein kleiner Hüpfer bis in den berühmtesten Nationalpark Sambias. Für Fotosafaris ist der Südluangwa-Nationalparküdluangwa101112 der Himmel auf Erden. Denn weil sich der Luangwa durch das schwer zugängliche Terrain des Nationalparks windet, wurde er zum Spielplatz einer Artenvielfalt, die in dieser Konzentration nur ganz selten vorkommt. In der gehobenen Küche würde man sagen: Löwe an Flusspferd, Giraffe an Sattelstorch, Elefantenfamilie an Pavian, Krokodil an Crawshay-Zebra und so weiter. Wobei von vielen dieser Spezies auch Unterarten durch den Miombowald spazieren, die nur hier vorkommen. Für dieses dreitägige Abenteuer mit Pirschfahrten im Tagesrhythmus der Wildtierherden braucht es einen Ausgangspunkt, der erholsam und aufregend, komfortabel und genussvoll zugleich ist. So ein Plätzchen kann eigentlich nur am Ufer des Luangwa liegen. Ein begnadeter Beobachtungsposten, der dir keine Bewegung abverlangt. Nur dasitzen, Getränke schlürfen und gespannt der Hackordnung am Fluss zugucken, bis im Open-Air-Restaurant die Teller klappern.
Klappern gehört auch in Malawis junger Hauptstadt Lilongwe zum Handwerk. Die parkähnlichen Boulevards bieten Platz zum Durchatmen und uns noch einiges zu Entdecken. Wo der Uhrenturm in Gedenken an die zwei Weltkriege der Vergangenheit mahnt, spürt man die Zukunft einer potenziellen Metropole. Und du spürst auch, dass alles schon ein bisschen nach Wehmut schmeckt. Noch ein letztes Frühstück, ein letzter Blick auf das erwachende Lilongwe. Auf deinem Weg durch die Flughäfen von Lilongwe und Frankfurt15 spürst du den Alltag zurückkehren und flüsterst leise die Zauberworte an Malawi: »Tiwonana! Wir sehen uns wieder!«
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Blantyre und zurück von Lilongwe (Buchungsklasse H/U)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- 12 Übernachtungen in Lodges, Hotels und Gästehäusern
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: ab 800 €
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab 200 €
Unterkünfte
Thawale Lodge
★★★★☆Tag 2 – 3 · 2 Nächte
Ku Chawe Inn
★★★★☆Tag 4 · 1 Nacht
Mvuu Camp
★★★★☆Tag 5 – 6 · 2 Nächte
The Makokola Retreat
★★★★☆Tag 7 – 8 · 2 Nächte
Dedza Pottery Lodge
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Thornicroft Lodge
★★★★☆Tag 10 – 12 · 3 Nächte
Kumbali Country Lodge
★★★★☆Tag 13 · 1 Nacht
Impressionen



