
Isalo
17 Tage Safari — Madagaskar
Über diese Reise
Weckruf aus tausend Bäumen, die Lemuren sind los.Ein Bäumchen geht noch: Prima pflanzen für den Primärwald.Mit dem Motorboot zu Sternstunden in der türkisblauen ...
Wissen auch nicht alle, dass Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt ist. Mit spektakulären Naturwundern, den Kulturerben aus der Zeit als Königreich und vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten, weshalb es nicht schaden kann, dir nach deinem Flug von Frankfurt 1 erst mal einen Überblick zu verschaffen. In Antananarivo, der »Stadt der Tausendundzwölf« – die Zwölf sind wir – stand der Thron des Merina-Königreichs, und wo geherrscht wird, ist immer oben. Also rauf auf den Hügel vor der Stadt, die du dann von hier oben beim Abendessen im Licht des Sonnenuntergangs segnen kannst. Und weil so schön ist, bleiben wir gleich über Nacht.
Reiseroute

Reiseverlauf
Wissen auch nicht alle, dass Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt ist. Mit spektakulären Naturwundern, den Kulturerben aus der Zeit als Königreich und vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten, weshalb es nicht schaden kann, dir nach deinem Flug von Frankfurt 1 erst mal einen Überblick zu verschaffen. In Antananarivo, der »Stadt der Tausendundzwölf« – die Zwölf sind wir – stand der Thron des Merina-Königreichs, und wo geherrscht wird, ist immer oben. Also rauf auf den Hügel vor der Stadt, die du dann von hier oben beim Abendessen im Licht des Sonnenuntergangs segnen kannst. Und weil so schön ist, bleiben wir gleich über Nacht.
Wo die Existenz des Menschen bedroht ist, hat oft die Natur das Nachsehen. Raubbau und die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen zu verhindern, hat sich das Schutzgebiet Maromizaha zur Aufgabe gemacht. Den Erhalt der einzigartigen madagassischen Biodiversität mit dem Erhalt der menschlichen Existenzgrundlage in Einklang zu bringen, ist ein zähes Ringen. Wir ringen ein bisschen mit und pflanzen ein paar endemische Baumarten. Hingegen ist in der tropischen Vegetation des Andasibe Hotels am Rande des Andasibe-Nationalparks die Welt noch in Ordnung. Jeder Bungalow mit eigener Veranda und Blick auf den Garten nebst umliegendem Regenwald.
Den Wecker brauchst du nicht zu stellen, das übernimmt von 30 Gramm leichten Goodman-Mausmakis bis zum Schwergewichtler Indri indri die ganze Sippschaft der Lemuren, die im Andasibe-Nationalpark zu Hause sind. Zutraulichkeit gehört zum Wesen der farbenfrohen Witzbolde, weshalb du es als Freundschaftsbeweis deuten solltest, wenn einer auf deine Schulter hüpft. Stillhalten, bis das Sensationsfoto geschossen ist. Aber Motive gibt es noch viel mehr: Chamäleons, Orchideen, Seerosen wie Pfannkuchen, Rosenholz- und Schraubenbäume.
Nur weil Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt ist, kann sich ein fast 700 Kilometer langer Wasserwurm durch eine Vielzahl von Lagunen winden. Er ersetzt die Straße, also heißt es umsteigen zur idyllischen Motorbootfahrt ins Traumnest. So jedenfalls die Übersetzung von Ankanin’ny Nofy, einem Dorf, wo vor gefühlt hundert Jahren die Zeit stehen geblieben ist. Der Ruhe und Schönheit dieses paradiesischen Fleckens am Indischen Ozean hat das nicht geschadet. Und die Palmarium Beach Lodge, wo sich in leichter Brise deine Hängematte wiegt, fügt den Rest zu deinem Glück dazu. Aber irgendwann ist auch mal gut mit Schaukeln, denn im Naturreservat am Lac Ampitabe weiß deine Reiseleitung praktisch alles über das Aufgebot an Pflanzen und Tieren, von denen viele endemisch sind, also nirgendwo sonst als nur auf Madagaskar vorkommen.
Der Weg zurück nach Antananarivo beginnt dann per Boot wieder auf der längsten Wasserstraße der Welt, mit deren Bau die französischen Besatzer begonnen hatten. Leider nicht, weil es hier so schön ist. Nicht nur die, die vor Madagaskar lagen und die Pest an Bord hatten, haben aus heutiger Sicht den kulturellen Reichtum der Insel beflügelt. Das Königreich der Merina hat immer noch den größten Einfluss. Ihre Familien kamen vom Malaiischen Archipel. Die französische Besatzung hat das Savoir-vivre eingeschleust. Ob wir sowas auch in Antsirabe finden? Jedenfalls wurde die ehemalige Kolonialstadt dank zahlreicher Thermalquellen das »Vichy Madagaskars« genannt. Die Einheimischen sind bei der Benamung weitaus pragmatischer vorgegangen: Antsirabe heißt so viel wie »wo es viel Salz gibt«.
Das Leben im zentralen Hochland ist mühsam, dennoch hat das einfache madagassische Dorf Manandona allem Anschein nach die Gastfreundschaft erfunden. Die Freundlichkeit und das Lachen der Kinder, der vielstimmige Chor, der aus den Klassenzimmern der Grundschule quillt, gilt dafür als Bestätigung. Der klingt noch bis zu den Betsileo nach, drittgrößte Bevölkerungsgruppe Madagaskars und berühmt für ihre Holzschnitzkunst, die sogar von der UNESCO in die Liste des immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen wurde. Träumst du dann vielleicht von, nachdem du im kleinen Ambositra dein Haupt bettest und Kraft für den Ranomafana-Nationalpark sammelst.
Würde es ein Wohlfühl-Seelenschmeichel-Erbe geben, müsste Ranomafana auch auf die Liste. Und ganz oben unser Hotel Thermal Ranomafana, das in diesem vulkanischen Landstrich von heißen Quellen umzingelt ist. Zu Hause wäre es allenfalls ein Schimpfwort, aber der artenreiche Ranomafana-Nationalpark ist stolz auf seine Halbaffen, die zusammen mit Amphibien, Reptilien, Schleichkatzen und Hunderten endemischen Vogelarten den immergrünen Regenwald unsicher machen.
Sollen sie alle ruhig weiter durch den Dschungel des Weltnaturerbes Ranomafana-Nationalpark turnen, wir haben noch eine Verabredung in Fianarantsoa, der Hauptstadt des Betsileo-Landes. Wenn du den Namen übersetzt, kommt »wo man das Gute lernt« heraus, und außer der traditionellen Architektur der Altstadt kann damit eigentlich nur Pierrot Men gemeint sein, der berühmte Fotograf Madagaskars, mit seinen noch berühmteren schwarz-weißen Stimmungsfotografien. In Fianarantsoa hat er sein Atelier. Und unser Hotel La Rizière ist gleichzeitig eine Hotelfachschule. Eine geniale Kombination, geben wir den Jugendlichen doch mit jedem Bissen ein Stück mehr Zukunftsperspektive.
Die ganze Sippschaft der Lemuren ist im Anjà-Naturreservat noch einmal angetreten, dann haben wir vom Betsileo-Land beinahe alles gesehen. Das Gebiet der nomadischen Bara ist ebener, und ausgedehnte Weidelandschaften mit den typischen Satrana-Palmen führen uns zu einer Perle der Erholung, der Satrana Lodge am Rande des Isalo-Nationalparks 12. Eine Filmkulisse ist nichts gegen die hohen Sandsteinberge, die wie Soldaten dastehen. Mache das, was du im Film nicht kannst: rein in die Kulisse und wandern zwischen fantastischen Felsformationen zu grünen Oasen, glasklaren Bächen und Naturpools. Wenn sich außer dir etwas bewegt, könnten es rotäugige Kattas oder weiße Larvensifakas sein. Wenn irgendwer bunte Scheinwerfer einschaltet, ist Sonnenuntergang am Felsen.
Go west wäre zwar keine korrekte Richtungsangabe, doch wurde aus dem Dorf Ilakaka ein westernähnliches Eldorado, seit dort Saphire gefunden wurden. Wie im Rausch hat die Verheißung reicher Edelsteinfunde die Menschen angezogen. Es sind noch Claims frei, aber einen kornblumenblauen Saphir günstig kaufen, geht wahrscheinlich schneller. Dann beschließen wir unsere Zeit in den faszinierenden madagassischen Bergen, denn die Küste ruft. Genauer gesagt rufen uns die weißen Sandstrände an der Straße von Mosambik in Ifaty 14, wo wunderschönerweise das Le Paradisier auf dich wartet: tropischer Park mit Strandbar, Pool und allerlei Möglichkeiten, sich wie ein Fisch am Riff oder eine Robbe im Sand zu fühlen. Oder du machst es ganz menschlich mit Schnorcheln, Tauchen oder Träumen. Mit offenen Augen träumen kannst du dann im Reniala-Reservat mit seinen Baobabs und all den Heilpflanzen, die es nur hier gibt.
Aus der Traum, in Tuléaréar15 wartet der Flieger, der uns zurück nach Antananarivo bringt. Auf dem berühmten Handwerksmarkt, der früher mal die ganze Stadt lahmlegte, kannst du so lange du willst nach madagassischem Kulturgut stöbern. Irgendwas findet sich immer und dafür wird es sich am Ende gelohnt haben. Was ohne Frage für die ganze Reise gilt und dir in seinem ganzen Ausmaß vielleicht erst richtig bewusst wird, wenn du in Frankfurt 17 gelandet bist. Tschüss ihr Lemuren, tschüss ihr Chamäleons, irgendwann komme ich wieder.
Termine & Preise
14 Termine verfügbarPreise von 4.399 € bis 4.699 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Antananarivo und zurück (Buchungsklasse Q)
- Inlandsflug mit Air Madagascar von Tuléar nach Antananarivo
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Reiseminibus mit Klimaanlage
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: ab 900 €
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab 400 €
Unterkünfte
Hostel du Père Pedro
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Cyperus Hotel
★★★★☆Tag 3 · 1 Nacht
Palmarium Beach Lodge
★★★★☆Tag 4 – 5 · 2 Nächte
Hostel du Père Pedro
★★★★☆Tag 6 · 1 Nacht
Les Chambres du Voyageur
★★★★☆Tag 7 · 1 Nacht
Hotel Artisan
★★★★☆Tag 8 · 1 Nacht
Hotel Thermal Ranomafana
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Hotel La Rizière
★★★★☆Tag 10 · 1 Nacht
Satrana Lodge
★★★★☆Tag 11 – 12 · 2 Nächte
Le Paradisier
★★★★☆Tag 13 – 14 · 2 Nächte
Au Bois Vert
★★★★☆Tag 15 · 1 Nacht
Impressionen



