
Himba
16 Tage Safari — Namibia
Über diese Reise
Der erstaunliche Körperkult der Himba: ockerrot und seidenmatt.Zählen zwecklos: zwei Tage Großwildsafari im Etosha-Nationalpark mit Tieren ohne Ende.Dampfdusche ...
Über Nacht von Frankfurt 1 in die Hauptstadt Namibias fliegen. Hinlegen, aufwachen und los geht’s. Was dir deine Reiseleitung gleich nach der Landung auf einer Stadtrundfahrt durch Windhoek zeigt, führt dich ohne Umwege zu den rein optischen Glanzstücken dieses Ortes: die Christuskirche, der Tintenpalast mit den Parlamentsgärten und der historische Bahnhof. Außer sehenswerten Steinen gibt’s auch bemerkenswerte Menschen, weshalb du die Frauen von Penduka kennenlernen musst. Mit der Herstellung von Gebrauchsartikeln im Design ihrer Tradition haben sie sich einen Weg aus der Abhängigkeit gebahnt. Nun fehlt für den Anfang nur noch der Erstkontakt mit der Natur. Bitte sehr, wie eine Insel des Glücks liegt deine Lodge inmitten der unendlichen Wildnis. Die Ruhe vor dem Sturm deiner Gefühle.
Reiseroute

Reiseverlauf
Über Nacht von Frankfurt 1 in die Hauptstadt Namibias fliegen. Hinlegen, aufwachen und los geht’s. Was dir deine Reiseleitung gleich nach der Landung auf einer Stadtrundfahrt durch Windhoek zeigt, führt dich ohne Umwege zu den rein optischen Glanzstücken dieses Ortes: die Christuskirche, der Tintenpalast mit den Parlamentsgärten und der historische Bahnhof. Außer sehenswerten Steinen gibt’s auch bemerkenswerte Menschen, weshalb du die Frauen von Penduka kennenlernen musst. Mit der Herstellung von Gebrauchsartikeln im Design ihrer Tradition haben sie sich einen Weg aus der Abhängigkeit gebahnt. Nun fehlt für den Anfang nur noch der Erstkontakt mit der Natur. Bitte sehr, wie eine Insel des Glücks liegt deine Lodge inmitten der unendlichen Wildnis. Die Ruhe vor dem Sturm deiner Gefühle.
Otjiwarongo, was in der Sprache der Herero »schöner Platz der fetten Rinder« bedeutet, und Outjo, von den Himba etwas bescheidener als »kleiner Hügel« tituliert, liegen in etwa auf der Ideallinie zum Etosha-Nationalpark . An den blumigen Namen erkennst du, dass wir bereits durch das Kulturgebiet jahrhundertealter Ethnien fahren, und wenn wir im Etosha Village unsere Komfortbungalows erreicht haben, ist auch das Anderson-Tor des Parks nur noch einen Speerwurf weit entfernt. Zeit für den Gefühlssturm. Die offene Vegetation im Etosha-Nationalpark ist ideal für Jagdsafaris mit der Kamera. An den Wasserlöchern ist die Hölle los, wenn Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, dicke Elands und kleine Damara-Dikdiks, Impalas, Gnus und Zebras den Vorrat für einen langen, heißen Tag trinken. Auf deinen Durst ist der Barpavillon im Garten des Etosha Village perfekt vorbereitet, und das Open-Air-Restaurant gibt ein exzellentes Abendessen dazu.
Eigentlich sollte unsere Reise heute schon zu Ende sein, denn Opuwo hat in der Sprache der Himba eine ultimative Bedeutung: »Bis hierher und nicht weiter.« Halten wir uns aber nicht dran, denn Opuwo ist seit vielen Hundert Jahren das Zentrum der Himba-Kultur und in jüngerer Zeit der Ausgangspunkt zu den Epupa-Fällen des Kunene. Der Name Epupa beschreibt in seinem Ursprung Klang und Schaum von fallendem Wasser. Da vergewissern wir uns bei einem Spaziergang doch lieber selbst, wie viele Gemeinsamkeiten die fantasievolle Bezeichnung mit unseren Vorstellungen von einem Wasserfall hat. Daumen hoch: Der Kunene stürzt sich vorbildlich geräuschvoll 40 Meter in die Tiefe, um dann weiterzuplätschern, als sei nichts gewesen.
Du könntest leicht durcheinanderkommen, wenn der lokale Guide in Herero von den Himba erzählt. Unsere Reiseleitung hilft, und so erfährst du Unglaubliches über die nomadische Kultur, Lebensweise, überlieferte Traditionen und den Dresscode. Ein Blick in das Schulleben gehört auch dazu, und so viel sei jetzt schon verraten: Eine Schule, wie wir sie von zu Hause kennen, ist es nicht. Szenenwechsel. Unser Weg in den Süden des Landes könnte eine ausgedehnte Safari werden, denn wo zu Hause Verkehrsschilder und Ampeln das Sagen haben, stehen hier gelegentlich Elefanten, Antilopen oder Zebras im Staub der Straße und regeln mehr oder weniger effektiv den Verkehr. Trotzdem erreichen wir die phänomenalen Felsenpools der Ugab Terrace Lodge so rechtzeitig, dass es zum Einweichen und Aufblühen für das Highlight des Tages reicht: das Opus Solaris vom hauseigenen Tafelberg.
Die Baumstämme im »versteinerten Wald« liegen schon seit 200 Millionen Jahren tatenlos rum, und die Welwitschia mirabilis überlegt sich, ob sie nach 1.500 Jahren nochmal blühen soll. Im Damara Living Museum lernen wir, dass die Damara mit ihren vergifteten Pfeilen wie vor 20.000 Jahren jagen, Werkzeuge und Kochtöpfe immer noch von Hand schmieden und ihre Medizin aus den Kräutern der Natur gewinnen. Zu so viel lebendiger Vergangenheit gehören noch ein paar Bilder, etwa 2.500 an der Zahl, Tausende Jahre gemalt, geritzt, gekratzt, von Wüstenlack überzogen und mittlerweile Weltkulturerbe: die Felszeichnungen von Twyfelfontein .
Nicht ganz so alt ist der Jetty Pier, die alte Landungsbrücke von 1905. Als Schiffsanleger gebaut, dient sie heute als Promenade der Erinnerung. Dann staunst du über den Farbenreichtum von Brandbergmassiv und der Felsenburgen-Landschaft des Erongo-Gebirges, bis wir an den Ort kommen, wo die Namib-Wüste ein Opfer des Atlantiks wird: Swakopmund 11. Die deutsche Besatzung hat hier jede Menge Spuren hinterlassen: das Amtsgericht von 1908, die Rheinische Missionskirche, genauso wie das Pfarrhaus, das Café Anton und das Hohenzollernhaus. Und das Bier vom Fass auf dem Rückweg ist natürlich auch nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.
Kulinarisch ist auch sonst für dich einiges zu holen: Biltong zum Beispiel, Droëwors, Kalahari-Trüffel oder Lüderitz-Austern. Solchermaßen angeregt, nehmen wir den Weg zurück durch ein Meer aus rotem Sand zu den an den Hang getupften Rundalows der Desert Hills Lodge am Namib-Naukluft-Nationalpark . Im Architekturstil der San gebaut, mit Garten, Sonnenterrassen und Pool, kühlst du deine Kehle mit flüssigem Gold und deine Augen mit heißem Sonnenuntergangsglühen an den Bergmassiven von Nubib und Tsaris. Köstlichst!
Wir wissen, du wartest darauf: Sossusvlei , schon immer ein Wunder und nun auch UNESCO-Weltnaturerbe. Kaum dass die Sonne aufgegangen ist, sind wir bereits da. Die einzigartige Lichtstimmung am frühen Morgen wirkt wie ein Zugpferd und begleitet uns durch eine außerirdische Dünenlandschaft entlang 500 Jahre alter abgestorbener Akazien im Dead Vlei zum Dünenkamm und weiter, bis du oben bist. Ein 350 Meter hoher Sandhaufen, das ist der Gipfel. Für einen Gipfel der Genüsse wird noch einmal deine Desert Hills Lodge sorgen. Die Küchencrew hat’s versprochen, und wir sind sicher, für das rosarot geröstete Freilandsteak zum regionalen Bio-Gemüse ist das Springböckchen schon im Visier.
Die unfassbaren Bilder aus Licht und Schatten werden dich noch lange begleiten, während wir in Rehoboth den Wurzeln der Baster nachspüren und durch die Auasberge via Windhoek die Onjala Lodge 15 ansteuern. Am Nachmittag sind die Liegestühle am Pool gerichtet, das ZenSations Spa mit Wasserfall hat geöffnet, und eines der weltbesten Teleskope erwartet dich zu einem Himmelsabenteuer, um der funkelnden afrikanischen Milchstraße Adieu zu sagen. Dann folgt auch dein Abschied vom Zauber Namibias. Von Windhoek nach Hause 16. Wieder ohne Zeitverschiebung, bis auf die Emotionen aus Millionen Jahren.
Termine & Preise
5 Termine verfügbarPreise von 4.699 € bis 4.899 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Discover Airlines nach Windhoek und zurück (Buchungsklasse L)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Reiseminibus / Safaribus mit Klimaanlage
- 13 Übernachtungen in Lodges, auf Gästefarmen und in einem Gästehaus
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: 500 €
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Panorama Suite in der Onjala Lodge: DZ 110 € / EZ 140 €
Unterkünfte
Okapuka Safari Lodge
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Etosha Village
★★★★☆Tag 3 – 4 · 2 Nächte
Opuwo Country Lodge
★★★★☆Tag 5 · 1 Nacht
Epupa Camp
★★★★☆Tag 6 – 7 · 2 Nächte
Ugab Terrace Lodge
★★★★☆Tag 8 – 9 · 2 Nächte
Hansa Hotel
★★★★☆Tag 10 – 11 · 2 Nächte
Desert Hills Lodge
★★★★☆Tag 12 – 13 · 2 Nächte
Onjala Lodge Lodge-Zimmer
★★★★☆Tag 14 · 1 Nacht
Impressionen



