
Caprivi
16 Tage Safari — Botswana, Namibia
Über diese Reise
Etosha-Nationalpark: pickepackevoll mit wilden Tieren.Am schönsten barfuß: Kletterpartie auf den 350 Meter hohen Sandgipfel des Sossusvlei.Das wird nichts mehr: ...
Abgesehen davon, dass du gerade in Frankfurt1 die Reise deines Lebens startest, hat Windhoek noch einen unschätzbaren Vorteil: Du kannst ohne Zeitverschiebung in den packenden Kulturmix aus kolonialgeschichtlicher und zeitgenössischer Lebensart starten. Es wird dir gefallen, dieses Windhoek aus gestern und heute, mit der Christuskirche als Wahrzeichen, dem Tintenpalast, Parlamentsgärten und seinem Jugendstil-Glanzstück, dem historischen Bahnhof. Schon diese ersten Bilder machen Lust auf mehr. Das gilt erst recht für dein Betthupferl aus Springbock-Risotto, Curry and Peanut Butter Side Sauce samt Wildfruchtsahnelikör aus dem Marula-Baum. Nicht schlecht für den Anfang, oder?
Reiseroute

Reiseverlauf
Abgesehen davon, dass du gerade in Frankfurt1 die Reise deines Lebens startest, hat Windhoek noch einen unschätzbaren Vorteil: Du kannst ohne Zeitverschiebung in den packenden Kulturmix aus kolonialgeschichtlicher und zeitgenössischer Lebensart starten. Es wird dir gefallen, dieses Windhoek aus gestern und heute, mit der Christuskirche als Wahrzeichen, dem Tintenpalast, Parlamentsgärten und seinem Jugendstil-Glanzstück, dem historischen Bahnhof. Schon diese ersten Bilder machen Lust auf mehr. Das gilt erst recht für dein Betthupferl aus Springbock-Risotto, Curry and Peanut Butter Side Sauce samt Wildfruchtsahnelikör aus dem Marula-Baum. Nicht schlecht für den Anfang, oder?
Erst recht nicht schlecht sind die Nächte im Hotel Thule, und gut erholt solltest du auch in den neuen Tag starten, denn es erwartet dich die erste Begegnung mit der endlosen Weite Namibias. In der ältesten Wüste der Welt geht es rauf und runter. In Serpentinen durch die Auas-Berge bis Rehoboth, und wenn uns die 2.000 Meter hohe Gebirgskette den Weg versperrt, dann weiter entlang des Namib-Naukluft-Nationalparks bis zum erlösenden Pool in der Desert Hills Lodge. So viel Zeit muss sein nach all dem Staub. Aber Vorsicht vor dem überwältigenden Panorama. Wir wären hier nicht die Ersten die beim Sonnenuntergang immer noch aufgeweicht im Wasser hängen.
Was dem Naukluft-Massiv recht, ist mir billig, sagte sich der Sand und begann, einen riesigen Berg aufzutürmen. Sossusvlei heißt dieses spektakuläre und als UNESCO-Welterbe gekürte Naturwunder einer 350 Meter hohen Düne. Da musst du rauf, morgens früh und vor allem barfuß, wenn wärmende Sonnenstrahlen dich begleiten und wandernde Schatten im orangefarbenen Sand von Minute zu Minute neue Bilder malen. So lebt die Namib seit 80 Millionen Jahren, nur das Dead Vlei mit seinen bizarren Akaziengerippen sagte sich vor 500 Jahren »Mir reicht’s!«, und fiel in einen künstlerisch wertvollen Dornröschenschlaf.
Wo sich zuweilen Hunderte Flamingos, Pelikane und große Schwärme von Zugvögeln tummeln, ist Walvis Bay. Links der Atlantik, rechts die Dünen, so fahren wir in das ehemalige Zentrum deutscher Besatzung: Swakopmund, 1892 von einem Deutschen gegründet, inklusive Seebrücke, Eisenbahn, Leuchtturm und anderer Relikte. Bier vom Fass gibt’s hier natürlich auch und so eine Stärkung kann nicht schaden, denn unsere Reise führt geradewegs an den Rand des Etosha-Nationalparks. Ein Kontrastprogramm zwischen karger Gerölllandschaft und einem Phänomen des südlichen Afrikas: der Mopane. Bei Trockenheit ein Strauch, aber wenns was zu trinken gibt ein bis zu 30 Meter hoher Baum. Apropos Trinken: Unsere Etosha Safari Lodge hat einen wohlgefüllten Pool. Du kannst aber auch die Bar nehmen.
Wer will, darf ausschlafen, aber wer will das schon? Packe deine Kamera ein, es geht ans Wasser. Jeder kleine Tümpel ist Lebensader der tierischen Vielfalt im Etosha-Nationalpark. Die offene Vegetation gibt den Blick frei auf Elefanten, Antilopen, Giraffen, Zebras und mit etwas Glück auch auf Löwen und Leoparden, die das Stelldichein der Tiere gern als gedeckten Tisch betrachten. Ein Tag im Etosha-Park ist fast nichts, denn wir reden von über 22.000 Quadratkilometern mit 241 Wildtier- und 340 Vogelarten. Also bleiben wir beinahe den ganzen Tag, bevor uns die Etosha-Salzpfanne eine Erfrischung vorgaukelt, die keine ist. Was aussieht wie ein galaktischer Pool, rückt weiter weg, je näher wir kommen. Fata Morgana heißt dieses Phänomen der Salzwüste. Dann lieber ein paar Nummern kleiner und echt im Otavi-Dreieck, denn die erste Frage, bevor wir deine Gästefarm gebucht haben, war: Habt ihr einen Pool? Sie hatten, und nicht nur den.
Die »Rote Linie« ist ein Veterinärzaun quer durch Namibia. Er trennt nicht nur den Viehtransfer vom Norden in den Süden, sondern steht auch für ein abrupt verändertes Landschaftsbild. Hohe Bäume statt dürrer Gräser. Dichter Wald statt weiter Savanne. Kleine Dörfer statt einsamer Weite. Mit einem Bein im Okavango, der diesen Wechsel zum blühenden Leben ermöglicht, träumt die Nunda River Lodge vor sich hin. Träume ein bisschen mit, während dir Aberhundert Piepmätze ein Schlaflied trällern. Andererseits ist im Mahangu-Nationalpark bald Zeit fürs Abendmahl der Hippos und Elefanten – und wer noch nicht genug hat, hängt dafür noch eine Safari ran.
Es ist ein Gerücht, dass die Popafälle im Okavango ihren Namen von der Gefahr ableiten, hier leicht auf den Allerwertesten zu fallen. Tatsache ist, dass es sich gar nicht um Wasserfälle, sondern um geräuschvoll sprudelnde Stromschnellen handelt, die sich zumindest in der Trockenzeit bequem zu Fuß überqueren lassen. Auf die Faszination folgt unbändiger Jubel, wenn wir durch den Caprivi-Zipfel hindurch die Kazile Island Lodge erreichen. Der Traum einer Unterkunft unter einem Baldachin von Jackalberry- und Mangostan-Bäumen. Und so nah am Fluss, dass du von deinen im Strauchwerk versteckten Aussichtsterrassen in den Kwando spucken könntest. Falls nicht gerade ein Hippo vorbeischwimmt.
Auf der anderen Seite des Flusses bringt dir die Vogelwelt im Bwabwata-Nationalpark 12 ein Morgenständchen, dagegen nehmen sich Bach-Kantaten wie Heiserkeit aus. Aber die Sänger sind nicht unter sich. Vier der Big Five sowie Krokodile, Hippos, Buschböcke, Streifengnus, Leierantilopen und deren Sippschaft bevölkern den weitgehend unberührten Park, wo du als Homo Sapiens im Safari-Jeep eine Ausnahmeerscheinung bist. Und wenn wir schon von Ausnahmen reden: Wir legen ausnahmsweise noch eine Nacht in der wundervollen Kazile Island Lodge drauf, weil du beim »Dining under the stars« gestern bestimmt noch nicht alle Sterne gezählt hast.
Der Morgen danach wird nicht ganz einfach. Es könnte nämlich sein, dass deine private Terrasse mit dem großartigen Blick über die Flusslandschaft des Chobe zu deinem Lieblingsplätzchen geworden ist, von dem es nun Abschied zu nehmen gilt. Unser Trostpflaster: eine Safari von Hotspot zu Hotspot im Chobe-Nationalpark. Das Opernglas kannst du stecken lassen, denn der Chobe ist die gute Stube der Großen: Elefanten, Kapbüffel, Giraffen, Pferdeantilopen, Gnus, Steppenzebras und Kudus, die mit hoher Wahrscheinlichkeit etliche andere Spielkameraden mitgebracht haben. Dann wandelt sich die Ruhe der Wildnis zu einem Ruf wie Donnerhall, der von Kilometer zu Kilometer zunimmt. Ein Weltnaturerbe lässt von sich hören, von dem gesagt wird, es sei das beeindruckendste Schauspiel unserer Erde: die Victoriafälle, wo pro Sekunde 10.000 Kubikmeter Wasser in die Tiefe rauschen.
Rausche mit bei einem Spaziergang durch den umgebenden Regenwald oder einem optionalen Rundflug mit schwindelerregenden Blicken ins Tor der Hölle. Nur ein bisschen schwindelfrei musst du in der bezaubernden Ilala Lodge sein, denn von der Terrasse hast du einen grandiosen Blick auf den Victoria-Falls-Nationalpark, und ein bisschen hörst du es auch donnern. Haben wir zu viel versprochen, als wir von Schokoladenseiten sprachen? Spätestens auf dem Weg zum Flughafen wirst du wissen, dass es Trüffel-Schokolade war. Und wenn du zurück in Frankfurt16 bist, sage es doch allen, die im Herzen auf Süßes stehen.
Termine & Preise
47 Termine verfügbarPreise von 4.899 € bis 5.699 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Windhoek und zurück von Victoria Falls (Buchungsklasse T/U)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafenund zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Reiseminibus / Safaribus mit Klimaanlage
- 13 Übernachtungen in Lodges, in einem Hotel, in einem Gästehaus und auf einer Gästefarm
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: 500 €
- Zubringerflüge nach/ von Frankfurt: ab 400 €
Unterkünfte
Hotel Thule
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Desert Hills Lodge
★★★★☆Tag 3 – 4 · 2 Nächte
Sea Breeze Guesthouse
★★★★☆Tag 5 · 1 Nacht
Etosha Safari Lodge
★★★★☆Tag 6 – 7 · 2 Nächte
Dornhügel Gästefarm
★★★★☆Tag 8 · 1 Nacht
Nunda River Lodge
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Kazile Island Lodge
★★★★☆Tag 10 – 11 · 2 Nächte
Chobe River Camp
★★★★☆Tag 12 · 1 Nacht
Ilala Lodge
★★★★☆Tag 13 – 14 · 2 Nächte
Impressionen



