
Bayon
15 Tage Rundreise — Vietnam, Kambodscha
Über diese Reise
1.000 Lampions so gut wie einer. Die Nacht der Nächte in Hoi An.So idyllisch: durch die engen Kanäle des Mekong-Deltas.Wunder satt: Banteay Srei, Bayon, Angkor Thom ...
Wer wohlgefällige Weltwunder will, steige ein: Dein Flieger geht nachmittags von Frankfurt 1, was ideal ist, denn bereits am frühen Morgen landest du in Hanoi AS-VN-ST-Hanoi2 und der Tag gehört dir. Was darf es sein: der berühmte Schwertsee mit der roten The-Huc-Brücke, der tausendjährige Literaturtempel, die Einsäulenpagode in lotosgleicher Gestalt? Selbst dein Hotel La Siesta Classic AS-VN-UN-LASIE-HO gehört zu einer Sehenswürdigkeit, liegt es doch inmitten der Altstadt, dem Viertel der 36 Gassen, dessen schmale Handwerkerhäuser und Marktgeschäfte oft noch aus dem 15. Jahrhundert stammen. Noch 400 Jahre früher wurde die wundersame Kunst des Wasserpuppentheaters geboren, bei der die lenkenden Gestalten bis zur Hüfte im Wasser stehen und an meterlangen Stöcken mystische Figuren und Feuer speiende Drachen tanzen lassen – angeheizt vom sanften Flüstern und gellenden Klängen der einsaitigen Kastenzither. Heute Abend zitterst du mit.
Reiseroute

Reiseverlauf
Wer wohlgefällige Weltwunder will, steige ein: Dein Flieger geht nachmittags von Frankfurt 1, was ideal ist, denn bereits am frühen Morgen landest du in Hanoi AS-VN-ST-Hanoi2 und der Tag gehört dir. Was darf es sein: der berühmte Schwertsee mit der roten The-Huc-Brücke, der tausendjährige Literaturtempel, die Einsäulenpagode in lotosgleicher Gestalt? Selbst dein Hotel La Siesta Classic AS-VN-UN-LASIE-HO gehört zu einer Sehenswürdigkeit, liegt es doch inmitten der Altstadt, dem Viertel der 36 Gassen, dessen schmale Handwerkerhäuser und Marktgeschäfte oft noch aus dem 15. Jahrhundert stammen. Noch 400 Jahre früher wurde die wundersame Kunst des Wasserpuppentheaters geboren, bei der die lenkenden Gestalten bis zur Hüfte im Wasser stehen und an meterlangen Stöcken mystische Figuren und Feuer speiende Drachen tanzen lassen – angeheizt vom sanften Flüstern und gellenden Klängen der einsaitigen Kastenzither. Heute Abend zitterst du mit.
Das nächste Weltwunder fordert dich mit 1.969 naturgemeißelten Kathedralen in der petrolgrünen Bucht des untertauchenden Drachen. Da ist es nur logisch, dass wir in der Halong-Bucht AS-VN-SO-HalongBucht3 4 ein Drachenboot nehmen. Die Dschunke mit ihren komfortablen Kajüten ist für zwei Tage dein Zuhause im Weltnaturerbe, das natürlich standesgemäß nicht durch einen im Holozän ertrunkenen Kegelkarst entstand, sondern von einem Drachen geschaffen wurde, auf vietnamesisch: »Long«. Der war wohl etwas trantütig, als er von seiner Höhle in den Bergen ins Meer stapfte und mit seinem Schwanz die Landschaft zerfurchte. Dir soll es recht sein: Im Slalom zwischen den Spitzkegeln hindurch oder mit dem Kajak bizarre Höhlen entdecken, das hat schon James Bond Spaß gemacht. Die Fischersleute in der Halong-Bucht lässt dieses Spektakel kalt, soweit wir im subtropischen Klima von kalt sprechen können. Aber sie freuen sich über unseren Besuch im schwimmenden Dorf und zeigen uns, wie man die Netze so auswirft, dass die Mühe nicht gänzlich vergebens war. Falls doch, und sei es nur, weil die Fische gemessen am Appetit zu klein waren, hat die Küche an Bord der Dschunke AS-VN-UN-DSCHH-AA schon alles für die Kochvorführung »Lecker Reisrollen« vorbereitet. Schau genau hin, damit die Dinger am Ende nicht aussehen wie Silvesterböller nach dem Knall.
Auch Reisrollen können Flügel verleihen. In unserem Fall nach Hoi An AS-VN-ST-HoiAn5, wo vor 900 Jahren irgendwer den ersten Papierlampion faltete, die das Weltkulturerbe am Thu-Bon-Fluss heute in ein Meer aus Zigtausend Laternen verwandeln. Erleuchtet wird so eine Stadt, die vom letzten Krieg verschont blieb und sich dir als Mischung aus vietnamesischer, japanischer und chinesischer Baukunst präsentiert. Für dich heißt das: Genuss von Anfang bis zum Schluss. Beim Bummel durch die mit Lampions gesäumten Gassen. In den illuminierten Etagenrestaurants am Flussufer. Und hinterher beim Kerzenschiffchen-Versenken in den spiegelnden Fluten des Thu Bon.
Orte als erstes zu entdecken, ist immer etwas Besonderes. Doch so viel ist klar, hier sind wir nicht die ersten. Als Haupthafen an der alten Seidenstraße zog Hoi An AS-VN-ST-HoiAn6 Handeltreibende aus Japan und China an, später auch englische, holländische und französische Companies. Das Ergebnis: Ein einzigartiger Schmelztiegel der Kulturen, noch dazu an einem Ort, der solche oasige Wunderschönheiten wie die Insel Cam Kim mit seinen Feldern, Palmen und Fußball spielenden Kindern hat. Doch es kommt, wie es kommen musste: Auch hier wird gearbeitet, auf den Feldern und in den Manufakturen der Insel. Einige der altehrwürdigen Herstellungstechniken lässt du dir zeigen. Wie entstehen eigentlich die berühmten Matten? Auf jeden Fall meist begleitet von einem Lächeln. Das hast auch du den Rest des Tages im Gesicht, schon bei der Bootsfahrt durch das Mangrovengebiet aus Wasserkokosnusspalmen in Cam Thanh, das auch durch jahrelange Baumpflanzungen der Chamäleon-Gäste in alter Pracht erstrahlt. Und ob du am Nachmittag zurück in Hoi An noch allerlei Weltkulturerbe von deiner Liste streichst oder still am Strand oder Pool weiter vor dich hin grinst, das überlassen wir deiner Tagesform.
Nach 4.909 Kilometern durch China, Tibet, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Vietnam zerbröselt der Mekong im 39.000 Quadratkilometer großen Delta. Da müssen wir hin. Von Hoi An also ab zum Flughafen Da Nang und weiter nach Saigon AS-VN-ST-Saigon7 oder Ho-Chi-Minh-Stadt. Das ist unser Ausgangspunkt: Heute für eine kleine Nachtvisite auf den feudalen Flaniermeilen und dem quirligen Ben-Thanh-Markt, wo es alles gibt und du auf jeden Fall die wichtigsten Regeln des Feilschens beachten solltest: Dazu gehört vor allem, freundlich zu bleiben und Spaß bei der Sache zu haben. Beim ersten Preisangebot schafft in der Regel ein lautes, aber empathisches Gelächter eine gute Grundlage für weitere Verhandlungen. Und dass wir als Langnasen immer ein kleines bisschen mehr zahlen als die Einheimischen, ist nicht schlimm. Auch gar nicht schlimm wird der nächste Tag und dein Weg ins Eingemachte des Mekong-Deltas AS-VN-SO-MekongDelta8. Durch Tausende Seitenarme und Kanälchen schippern die Menschen hier bis vor ihr Gartentörchen, sofern vorhanden. Auf diesen abenteuerlichen Verkehrswegen sind auch wir unterwegs und passen uns mit Motorboot und Drahtesel den örtlichen Sonderbarkeiten an. Auf verschlungenen Pfaden staunst du dich durch das Delta und den Besuch bei einem Familienbetrieb, der Reispapier herstellt. Alles in Handarbeit, versteht sich, und selbstverständlich verbunden mit einer freundlichen Einladung zum Tee.
Morgenstund … ist aller Laster Anfang! Wie in Vietnam damit umgegangen wird, kann großes Kino sein. Jedenfalls gibt die trällernde Vogelschar in saftig grüner Palmenpracht alles, während wir im Ruderboot effektvoll durch das Mekong-Delta AS-VN-SO-MekongDelta9 gleiten. Irgendwann ist die Insel Tan Phong erreicht. Da steigst du aufs Rad, um zum Beispiel die handgefertigten Körbe aus Wasserhyazinthen zu bewundern. Dann heißt es Kräfte sammeln bei »hu tieu«, der Nudelsuppe nach Mekong-Art. Die perfekte Nervennahrung für die nächtliche Vespa-Tour durch einen Teil der Stadt, wo Saigon noch Saigon ist. »The Ride of my Life«, wie sie den besten Weg, die Stadt kennenzulernen, hier nennen. Durch die verzweigten Gassen geht es rein ins echte Leben, in die Nachbarschaften jenseits der üblichen Pfade. Auf die Märkte, zu den Siedlungen und den Menschen dieser wilden Stadt. Dass dir die eine oder andere Sehenswürdigkeit begegnet, bleibt nicht aus. Gehupt wird ständig, heißt hier aber nicht »Hau ab!«, sondern »Hier bin ich!«.
Tạm Biệt Vietnam! Mit aneinandergelegten Handflächen vor der Brust verbeugst du dich erstmals auf kambodschanisch nach dem Flug von Saigon nach Siem Reap AS-KH-ST-SiemReap10. Nicht weit vom größten sakralen Bauwerk der Menschheit wartet ein kleines Kapitel aus 1.001 Nacht auf dich, nur mit mehr Palmen und mit Pool: das zum Verlieben paradiesische Montra Nivesha AS-KH-UN-MONTRA-HO. Hier könntest du Wurzeln schlagen.
Was die Wurzeln gigantischer Feigenbäume von der Tempelanlage Ta Prohm übriggelassen haben, grenzt an Kunst. Hier zeigt die Natur, wie sie mit der Menschengeschichte tanzt. Demütig und staunend machend. Wie eigentlich alle Tempel von Angkor AS-KH-SO-Angkor11. Spätestens nach der monumentalen Säulenhalle von Preah Khan, dem größten buddhistischen Tempelkomplex der angkorianischen Zeit, wirst du ein Päuschen brauchen. Damit bringst du Körper und Seele wieder in eine mittige Stimmung für die »Zitadelle der Frauen« im Weltkulturerbe Banteay Srei, das als eines der Meisterwerke der Khmer gilt. Die Reliefs der mythischen Wächter, Schutzwesen und Girlanden sind auch tausend Jahre später noch ein Faszinosum. Das reicht dann für heute, denn in einer kambodschanischen Familie wird bereits gekocht, was hier zu besonderen Anlässen gegessen wird. Especially for you.
Der Staatstempel Bayon mit je einem Turm für die 54 Provinzen des Königreiches, die unglaublichen Reliefs an der Terrasse des Leprakönigs, die Elefantenterrasse, das weise Lächeln der 200 gewaltigen Steingesichter – jeder Tritt in die Pedale deines Rades führt dich tiefer in die Seele der letzten Hauptstadt des glorreichen Angkor-Imperiums. Es bleibt wunderlich, denn in Kampong Phluk tanzen die Häuser auf dem Tonle Sap AS-KH-SO-TonleSap12. Jedenfalls so lange, bis der Wasserspiegel sinkt und die krummen Stelzen zum Vorschein kommen. Ob wir per Boot oder zu Fuß das erstaunliche Dorf bezwingen, hängt also von der Jahreszeit ab. Der dritte Adrenalinschub ist zweifellos der heftigste. Angkor Wat AS-KH-SO-AngkorWat13, das monumentalste sakrale Bauwerk der Menschheit und Weltkulturerbe. Wer hier sein Herz nicht schlagen fühlt, hat keins.
Ein paar Stunden bleiben noch für das Hotel, den alten Markt oder die Caféstraße von Siem Reap AS-KH-ST-SiemReap14, dann ist der letzte Band deiner Erinnerungen geschrieben. Am Nachmittag fliegst du zurück nach Hanoi, und kurz vor Mitternacht beginnt die letzte Etappe nach Frankfurt 15. Zeit genug, darüber nachzudenken, wie viele Bände es am Ende geworden sind.
Termine & Preise
22 Termine verfügbarPreise von 4.599 € bis 5.499 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Vietnam Airlines nach Hanoi und zurück von Siem Reap (Buchungsklasse N)
- Inlandsflüge mit Vietnam Airlines von Hanoi nach Da Nang und von Da Nang nach Saigon
- Regionalflug von Saigon nach Siem Reap
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: 700 €
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
Unterkünfte
La Siesta Classic
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Dschunke Treasure
★★★★☆Tag 3 – 4 · 2 Nächte
La Siesta Hoi An Resort & Spa
★★★★☆Tag 5 – 6 · 2 Nächte
Eden Star Saigon Hotel
★★★★☆Tag 7 · 1 Nacht
Mekong Riverside Resort
★★★★☆Tag 8 · 1 Nacht
Eden Star Saigon Hotel
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Montra Nivesha
★★★★☆Tag 10 – 13 · 4 Nächte
Impressionen


