
Amboseli
14 Tage Safari — Kenia
Über diese Reise
Schlaflose Nacht auf der Arche mit Riesenwaldschwein.Keine Panik, wenn ein Elefant vor der Terrasse steht, der will nur spielen.Am Ostafrikanischen Grabenbruch bricht ...
Wir gehen doch recht in der Annahme, dass du nach deiner Ankunft in Nairobi den vierbeinigen Hauptdarstellern so schnell wie möglich in die Augen sehen willst? Wir haben dafür einen Ort gefunden, wo das im glücklichen Fall auf wenige Zentimeter möglich ist. Im Aberdare-Nationalpark hat sich nach dem siebten Tag der Schöpfung nicht mehr viel verändert. Hier wächst alles, was und wie es will. Wasserfälle schneiden durch die Bergwälder und Bäche kegeln abgestürzte Felsbrocken durch die Schluchten. Auf dem Sattel aber blüht eine alpine Heidelandschaft und bereitet unerwarteten Gästen den Boden. Bongos, Büffel, Riesenwaldschweine, Elefanten, Löwen und selbst ein paar Exemplare des bedrohten Spitzmaulnashorns schmatzen sich durch die Moorgebiete. In diesem biblischen Umfeld ist eine Arche geradezu zwangsläufig, in unserem Fall die als Schiff gebaute Lodge The Ark. Einmal da, darf die Arche nicht mehr verlassen werden, aber an ihren Fenstern und im unterirdischen Bunker darfst du dir die ganze Nacht die Nase plattdrücken, nur durch eine Scheibe von dem Geschehen in der Wildnis getrennt.
Reiseroute

Reiseverlauf
Wir gehen doch recht in der Annahme, dass du nach deiner Ankunft in Nairobi den vierbeinigen Hauptdarstellern so schnell wie möglich in die Augen sehen willst? Wir haben dafür einen Ort gefunden, wo das im glücklichen Fall auf wenige Zentimeter möglich ist. Im Aberdare-Nationalpark hat sich nach dem siebten Tag der Schöpfung nicht mehr viel verändert. Hier wächst alles, was und wie es will. Wasserfälle schneiden durch die Bergwälder und Bäche kegeln abgestürzte Felsbrocken durch die Schluchten. Auf dem Sattel aber blüht eine alpine Heidelandschaft und bereitet unerwarteten Gästen den Boden. Bongos, Büffel, Riesenwaldschweine, Elefanten, Löwen und selbst ein paar Exemplare des bedrohten Spitzmaulnashorns schmatzen sich durch die Moorgebiete. In diesem biblischen Umfeld ist eine Arche geradezu zwangsläufig, in unserem Fall die als Schiff gebaute Lodge The Ark. Einmal da, darf die Arche nicht mehr verlassen werden, aber an ihren Fenstern und im unterirdischen Bunker darfst du dir die ganze Nacht die Nase plattdrücken, nur durch eine Scheibe von dem Geschehen in der Wildnis getrennt.
Irgendwann hast du dann doch geschlafen und die Erlebnisse weitergeträumt, bis ein Schnauben und Grunzen am Wasserloch den beginnenden Tag ankündigt. Wer will, darf die Arche jetzt verlassen und wir nehmen das Angebot an, denn wir wollen über den Äquator in den kleinsten Naturschutzpark Kenias, das Samburu-Reservat 4. Die Tiere sind hier am schönsten, versichern uns unsere Gastgeberinnen und Gastgeber im Ashnil Samburu Camp, aber das sagt ja jede Mutter von ihren Kindern. Immerhin kommen die Elefanten bis an die Terrasse deines Luxuszeltes, und auf unserer Pirschfahrt durch das Reservat begegnen uns Grevyzebras mit ganz dichtem Streifenmuster und Giraffengazellen, das Schlankheitsidol unter den Tieren. Ist also doch was dran.
Hast du auch dein Zeichenbrett dabei? Bitte hochkant halten, damit du die 74 Meter der Thomson-Fälle voll drauf bekommst, von denen die Naturforscherinnen und Naturforscher sagen, es sei der malerischste Wasserfall Kenias. Zur Not tut’s auch ein iPad. Ganz in der Nähe vom Lake-Nakuru-Nationalpark möchten wir dir noch ein zu Herzen gehendes Lächeln zeigen. Im Malaika-Projekt wachsen Waisenkinder wie in einer großen Familie auf, werden mit Unterstützung der Chamäleon Stiftung medizinisch versorgt, gesund ernährt und gut ausgebildet.
Sehr gut ausgebildet sind auch die Stimmen der animalischen Bewohner im Lake-Nakuru-Nationalpark ganz in der Nähe des fabelhaften Mbweha Safari Camps. Hier kannst du stundenlang verträumt der Geräuschkulisse lauschen, der Quadrofonie aus Tausenden Kehlen, gelegentlich im Dialog mit Grunz, Pieps, Zwitscher oder Tröt. Und welche Sounds die Flamingos machen, weißt du jetzt auch.
Die Masai Mara 8 ist nach Anzahl und Vielfalt Kenias tierreichste Region. Ein Tummelplatz für große Herden, die im kleinen Grenzverkehr aus dem Serengeti-Nationalpark hierher wechseln. Zebras, Gnus, Elefanten, Thomson-Gazellen und Elenantilopen ziehen durch wogendes Grasland und Akazienwälder den Verlockungen des Mara-Flusses entgegen. Da ziehen wir gern ein Stück mit, und sollten wir auf Anhieb nicht das Glück der Big Five haben, ist morgen auch noch ein Tag. Dazwischen liegen die Zelte des Tipilikwani Mara Camp mit eigenem Bad und einer Veranda, deren Ausblick schon eine halbe Safari ist. Das ganz große Erlebnis aber ist eine optionale Fahrt mit dem Heißluftballon bei Sonnenaufgang über der Masai Mara. Inklusive Sektfrühstück für die geglückte Landung.
Wir müssen an dieser Stelle einmal mit dem verbreiteten Glauben aufräumen, in der Mitte Afrikas sei alles knochentrocken und dürr. Am Ostafrikanischen Grabenbruch ist das anders. Endlose Blumenplantagen und die mopsdicken Trauben des begehrten Leleshwa-Weines sind das süße Erbe des geologischen Fiaskos, das die höchsten Berge und die tiefsten Seen Afrikas entstehen ließ. Der Lake Naivasha ist einer von ihnen und unser Boot zur Crescent-Insel wartet schon. Beruhigend: keine Raubtiere weit und breit, außer uns. Aufregend: Die ganze Bagage an Wildtieren hat die Ruhe weg. Sie grasen, gucken, wer gekommen ist und grasen weiter. Wir gucken auch, aber warten mit dem Grasen, bis die Küche unseres Camps das Buffet für sturmreif erklärt.
Durch die wechselvolle Landschaft Kenias schließen wir den Kreis zurück nach Nairobi. Aber es ist noch nicht vorbei. Manche sagen, jetzt geht es erst richtig los, und es soll mit einem besseren Verständnis für die Menschen und das Leben in der Metropole beginnen. Eine Statistik des Arbeitsmarktes? Wozu? Entweder Mann oder Frau hat Arbeit oder nicht. Manchmal für einen Tag, manchmal für eine Stunde. Wer Glück hat, kann davon leben oder greift täglich nach dem, was sich bietet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von »Ocean Sole« haben nach den Flip-Flops gegriffen, die an der Küste angespült wurden. Das sind jetzt wahre Kunstwerke und im Nebeneffekt eine gute Sache, um den Müll aus der Welt zu schaffen. Wir machen uns derweil auf in den Amboseli-Nationalpark 11. Immer der Nase nach, denn die zeigt in die unübersehbare Richtung zur höchsten Erhebung Afrikas. Wie immer mit einem Krönchen aus Schnee und Eis, aber wenn der Augenblick günstig ist, leuchtet das Krönchen in einem verführerischen Rosa-Violett. Was willst du zur Begrüßung mehr, als im Tulia Amboseli Safari Camp auf deiner Veranda sitzen und den Kilimanjaro anbeten? Ach so, eine kleine Pirschfahrt? Kein Problem, machen wir.
Am frühen Morgen, wenn die Temperaturen noch mild sind, ist die Chance am höchsten, viele Tiere auf Beutesuche zu erspähen. Daher machst du dich auch schon sehr früh auf den Weg. Du begibst dich auf Pirschfahrt durch den meist sehr trockenen Amboseli. Nicht umsonst wurde der Park so genannt – in der Sprache der Massai heißt dieser »salziger Staub«. Du ziehst durch die offene Savanne, streifst Akazienwälder, umfährst Sümpfe und hältst am Amboselisee bzw. dort, wo er eigentlich sein sollte. Die Kamera immer griffbereit für die Szenen, die dir bislang noch nicht vor die Linse gekommen sind. Mit etwas Glück bekommst du sogar scheue Hyänen und Geparden zu sehen. Später steht in jedem Fall ein legendärer Sonnenuntergang an – und wenn du den Hauptgewinn verdient hast, gibt es ein Foto mit vorbeiziehenden Elefantenherden und dem roten Kili im Hintergrund. So klingt der Abend allerbestens aus und am nächsten Morgen gibt es noch eine letzte Frühsafari oben drauf, bevor wir uns auf den Weg nach Nairobi machen. Dort dient der Pool nicht nur deiner Erfrischung, Entspannung und Belustigung, sondern vor allem der Vorbereitung für das große Abschiedsdinner, zu dem uns unsere heimische Partneragentur eingeladen hat, wo wir ganz nebenbei noch einiges über den kenianischen Way of Life erfahren.
Bunt wird er, der letzte Tag. Du besuchst die Frauen eines kleinen Sozialprojekts in ihrer Kunsthandwerkstatt, wo sie traditionellen Schmuck aus farbenprächtigen Perlen herstellen. Um Kunst geht es im weitesten Sinne auch im Karen-Blixen-Museum, der Gedenkstätte für die Frau, deren Leben die Blaupause für »Jenseits von Afrika« war. Apropos Jenseits von Afrika: Damit du die Momente, für die es sich zu leben lohnt, bis zur allerletzten Minute auskosten kannst, haben wir für deine Rückkehr nach Hause einen Flug durch die Nacht gewählt. Was ganz nebenbei den Vorteil hat, dass du bis zur Ankunft in Frankfurt 14 noch ein bisschen von allem träumen kannst, was dich zwei Wochen lang in seinen Bann gezogen hat.
Termine & Preise
5 Termine verfügbarPreise von 5.499 € bis 6.999 € pro Person
Leistungen
Im Preis enthalten
- Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Linienflug mit Lufthansa nach Nairobi und zurück (Buchungsklasse L)
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
- 12 Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zeltcamps
Nicht enthalten / Aufpreise
- Einzelzimmer: ab 1.000 €
- Heißluftballonfahrt über der Masai Mara: 550 €
- Heißluftballonfahrt über dem Amboseli: 500 €
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €
- Sitzplatzreservierung: ab 100 €
- Linienflug in der Premium Economy Class: auf Anfrage
- Linienflug in der Business Class: auf Anfrage
Unterkünfte
Double Tree Hotel
★★★★☆Tag 1 · 1 Nacht
The Ark Lodge
★★★★☆Tag 2 · 1 Nacht
Ashnil Samburu Camp
★★★★☆Tag 3 – 4 · 2 Nächte
Mbweha Safari Camp
★★★★☆Tag 5 – 6 · 2 Nächte
Tipilikwani Mara Camp
★★★★☆Tag 7 – 8 · 2 Nächte
Lake Naivasha Simba Lodge
★★★★☆Tag 9 · 1 Nacht
Tulia Amboseli Safari Camp
★★★★☆Tag 10 – 11 · 2 Nächte
Double Tree Hotel
★★★★☆Tag 12 · 1 Nacht
Impressionen



